Mentales Training


„Unser Gehirn ist wie eine Maschine ohne Aus-Schalter. Wenn wir ihm nichts zu tun geben, läuft es einfach weiter bis es sich langweilt. Die meisten Menschen sind Gefangene ihres eigenen Gehirns. Sie verhalten sich so, als ob sie am Hintersitz eines Busses festgekettet wären, während jemand anderes lenkt".(Richard Bandler)

Haben Sie nicht auch schon oft darüber nachgedacht, wie großartig es wäre, den Bus selbst zu steuern? Wie das gehen kann, können Sie im Mentaltraining lernen.

Training der äußeren und inneren Wahrnehmung

Unsere Sinne sind die Pforte zur Wahrnehmung der Welt.
Die Schärfung der sinnlichen Wahrnehmung erlaubt uns eine erhöhte Achtsamkeit sich selbst und der Welt gegenüber. So werden ein intensiver Zugang zu den tiefsten persönlichen Ressourcen, ein kongruentes Auftreten und eine authentische Kommunikation möglich.

Zustandsmanagement

Es gibt emotionale Zustände, in denen wir die optimale Leistung ganz einfach abrufen können und in einen „Flow“ geraten. Leider gibt es auch Momente, in denen wir uns ressourcenarm und eingeschränkt fühlt – machtlos eine äußere Situation zu beeinflussen.
„Um den Bus selbst zu fahren“, können wir lernen, diese Zustände zu beeinflussen.

Wege aus der Denkfalle – Denkmuster aufdecken und verändern

Passen Sie auf, was Sie denken – es könnte wahr werden. Jeder Gedanke, jede Vorstellung, ob positiv oder negativ, hat einen Einfluss auf das seelische und körperliche Befinden. Oft verwechseln wir Gedanke und Realität und erlauben so den Gedanken zur „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ in der Realität zu werden. Positive Gedanken können das Handeln unterstützen, einschränkende Gedanken können unser Tun blockieren.

Visualisieren – Probehandeln – Mentales Üben

Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob wir uns etwas (intensiv) vorstellen (einbilden) oder es tatsächlich erleben.
So können wir viele Situationen vorab mental trainieren, in denen es darauf ankommt, Höchstleistung abzurufen (Vorsingen, Konzert und jede Art von Prüfung oder Präsentation). Wir verankern dabei tief das erfolgreiche Erleben und können diesen mentalen Status dann im realen Fall abrufen.
Das Gehirn greift im Stress auf das zurück, was es intensiv gelernt hat.
André Agassi: "Ich habe Wimbledon 10.000 Mal im Kopf gewonnen".
Was der Tennisspieler sich zunächst vorstellte, wurde zur Realität.

Ziele setzen und Ziele erreichen

Das Gehirn kann negative Formulierungen erst in einem komplizierten Prozess verstehen. Hilfreich ist es, seine Ziele positiv so zu formulieren, dass das Gehirn die Aufmerksamkeit darauf richten kann, was es erreichen will. Daher sind Anstrebungsziele (Hin-zu) meist nützlicher als Vermeidungsziele (Weg-von).
Wer sich vorstellen kann, etwas erreichen zu können, der erreicht sein Ziel leichter. Je lebendiger und öfter wir dies tun, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, das angestrebte Ziel auch wirklich zu erreichen.